Imker hält Vortrag über Bienensterben

Der Heimatverein Upgant-Schott lädt zum nächsten Heimatabend am 01. Februar um 19:30 Uhr ins Ellernhus, Oberdreescher Weg 2, Upgant-Schott ein. Wegen der großen Nachfrage hat sich der Imker Helmut Freese bereit erklärt, einen Vortrag über das Bienen- und Insektensterben zu halten.

Insektenpopulationen haben in den letzten Jahren dramatisch abgenommen. Helmut Freese, der auch Vorsitzender des Kreisimkervereins Norden ist, wird auf die Gründe eingehen und Vorschläge machen, wie jeder Einzelne entgegenwirken kann. In seinem Vortrag setzt er sich für Insekten ein, die für Menschen wichtig, aber vom Aussterben bedroht sind. Auch wird er praktische Tipps an diesem Abend geben. Zu dieser Veranstaltung sind auch Gäste willkommen.

Comic "Freiheit der Friesen"

über den Kampf der Friesen gegen die Wikinger und die Entstehung der Norder Theelacht 884

Gleich drei friesische Chronisten treffen sich an der Küste Ostfrieslands im Gasthaus „bi Meta“ bei ihrem geliebten „Torftee“ zum Plausch über alte Zeiten: Emo von Wittewierum, Eggerik Beninga und Ubbo Emmius.

Sie erinnern sich, wie die Friesen von König Karl dem Großen ihr Friesenrecht zuerkannt bekamen, wie die Friesen im 9. Jahrhundert ihre Küste gegen die Überfälle der Wikinger schützten und wie aus diesem Kampf heraus im Jahre 884 die traditionsreiche Norder Theelacht entstand. Die Norder Theelacht verwaltet seitdem die Ländereien, die damals den Wikingern abgerungen worden waren und ist die älteste bis heute existierende Genossenschaft, die sich in ihrer „Theelkammer“ im historischen Rathaus von Norden trifft.

Die Leser begeben sich auf eine Reise in das Ostfriesland des 9. Jahrhunderts und lernen in diesem Geschichtscomic auch über die Bedeutung des friesischen Tuchs als Handelsgut oder, dass es schon damals das Klootschießen gab. Eine Karte zeigt, wie der Küstenverlauf damals war.

Der Historiker Dr. Thomas Dahms recherchierte und erzählt die Geschichte, die der ostfriesische Zeichenkünstler Jelde Fleßner mit einem Augenzwinkern gestalterisch umsetzte.

Den Rahmen des Comics stellen die Gespräche der drei friesischen Chronisten dar. Ihre Erinnerungen führen unter anderem auf den Handelsmarkt von Bremen, auf die Warften der Friesen und in die Hilgenrieder Bucht, wo es damals 884 zur Schlacht zwischen den Wikingern (Dänen) und den friesischen Verteidigern mit dem Erzbischof von Bremen kam (Norden gehörte zum Erzbistum Bremen).

Zum historischen Hintergrund: Um den Überfällen der Wikinger (Dänen, Nordmannen, Normannen) Herr zu werden, organisieren die Friesen ihren Küstenschutz im Auftrag des Königs selbst. Im Laufe des 9. Jahrhunderts gehörten die Friesen zum Königreich der Franken, der Lothringer und der Ostfranken.

Parallel dazu steigt im Reich der Ostfranken das Adelsgeschlecht der Liudolfinger auf: Graf Liudolf gründet sein Hauskloster in Bad Gandersheim und verheiratet seinen Tochter mit dem König der Ostfranken. Seine Söhne werden Herzöge der Sachsen; sein Urenkel ist Otto der Große, unter dem die Wikingerangriffe ein für alle mal aufhören, da die Dänen 965 Christen werden.

Nachdem die Wikinger im Jahre 880 das Heer der Sachsen böse geschlagen haben, sind sich die Friesen 884 auf sich allein gestellt, gegen die Wikinger (Dänen) in der Hilgenrieder Bucht anzustehen. Der Erfolg der Friesen und des Erzbischofs von Bremen gegen die Wikinger brachte der Küste die langersehnte Atempause vor weiteren Überfällen und eine neue Institution: die Norder Theelacht, deren Gründung der Überlieferung nach auf diesen Erfolg gegen die Männer aus dem Norden zu verdanken ist.

Der Ostfalia-Verlag startete 2013 die Reihe „Deutsche Geschichte im Comic“ und gab seitdem zehn Geschichtscomics heraus. Typisch für diese Reihe ist das Erzählen mit Unterstützung durch Karten, einer Chronologie, wie sie sich aus den Geschichtsquellen ergibt, und zahlreichen Zitaten aus den Geschichtsquellen oder geschichtlich bekannten Situationen. Dazu unterstützen Hintergrundinformationen am Ende des Comics das Verständnis des Geschehens. Der Leser oder die Leserin aber darf gern einfach nur einen Comic genießen...

 

Nistkastenbauen 2018

Martinisänger beim Ellernhus

Unter dem Geleit der Jugendfeuerwehr zogen die Kinder vom Kindergarten Upgant-Schott zum Ellernhus. Je ein Feuerwehrfahrzeug sicherte den Anfang und das Ende des Umzuges. Beim Ellernhus sangen die Kinder ihr Repertoire von Martiniliedern  und wurden am Ende mit Süßigkeiten reich belohnt.

Reformationsgeschichte: Martin Luther im Comik

 

In diesem Jahr erscheinen viele Bücher zum 500. Reformationsjubiläum.

Der Historiker Dr. Thomas Dahms, Salzgitter, geht einen anderen Weg: Zusammen mit dem Zeichner Tobias Wagner schreibt er Comics über die deutsche Geschichte. Im Ellernhus stellt er am 28. April 2017 um 20.00 Uhr  seinen neuen Comic „Zu Tische bei Luthers in Wittenberg – Martin Luther als Mönch, Reformator und Familienmensch“ vor.

Zunächst gibt der Wahl - Upgant Schottjer einen Überblick, wie die Deutschen in den vergangenen 400 Jahren die Reformationsjubiläen begingen, um die Besonderheiten von 2017 (500 Jahre Reformation) am Beispiel seines Comics aufzuzeigen. Erzählt wird das Leben Martin Luthers und der Gang der  Reformation mit allen 95 Thesen zum Selbernachlesen. Kurzweilig und faktennah wird Geschichte erzählt. Man erlebt Katharina von Bora als starke Partnerin an Luthers Seite und lernt Beispiele lutherischer Sprachneuschöpfung

kennen. Alle, die sich für das Leben und Wirken des Reformators Martin Luther vor mehr als 500 Jahren interessieren, erwartet ein informativer und  unterhaltsamer Abend.  Der Eintritt ist kostenlos.

Kinder bastelten im Ellernhus Futterglocken

 

Am 15. Januar war es wieder soweit. Es wurden zum vierten Mal Futterglocken für Vögel gefertigt. Mit Eifer und viel Spaß waren die Kinder bei der Sache. Zuerst wurden die Tontöpfe bemalt, dann mit Lackspray versiegelt und zuletzt mit Rindertalg, dem Futterkörner beigegeben waren, gefüllt.

Baumfällaktion am 3. November 2016 beim Ellernhus

 

Eine von Efeu umwucherte Erle musste gefällt werden. Hierfür stellte die Firma Kröger aus Großheide einen Autokran zur Verfügung. Mit vereinten Kräften gingen Mitglieder des Heimatvereins ans Werk. Nebenbei wurden aus dem 40 Meter hohen Arbeitskorb viele schöne Fotos von Schottjer Dreesche gemacht.

Große „Dankeschön – Aktion“ unseres Heimatvereins:

Mehr als 50 ehrenamtliche Helfer unseres Heimatvereins wurden vom Vorstand eingeladen.

 

Das Ehrenamt hat im Heimatverein einen hohen Stellenwert und wird deshalb auch einmal im Jahr besonders gewürdigt. Mit einem Reisebus ging es zunächst in die Seehafenstadt Emden. Am Falderndelft bestiegen die Teilnehmer ein Hafenboot, um an einer 1 ½ stündigen Grachtenfahrt durch die Stadt teilzunehmen. Dabei wurde auch die „Kesselschleuse“ durchfahren. Die 1887 erbaute Schleuse ist ein in Europa einzigartiges Bauwerk. Die Rundkammer hat einen Durchmesser von 33 Meter und verbindet gleich vier Wasserstraßen für die Schifffahrt, die hier zusammenlaufen, dem Ems Jade Kanal, den Emder Stadtgraben, das Fehntjer Tief und das Rote Siel, einem Ausläufer des Faldendelfts und damit den Emder Hafen Diese vier Wasserstraßen weisen zumeist unterschiedliche Wasserstände auf. Die Schleuse besteht aus einer Zentralkammer (Kessel) und vier Schleusenkammern. Die Bootsfahrt zeigte uns die Stadt aus einer völlig unbekannten Perspektive. Unser Busfahrer Johann brachte uns anschließend zum Uphuser Meer. Mit einem opulenten Abendessen im „Fisch-Restaurant Endjer“ bedankte sich der Vereinsvorstand

bei den fleißigen Helfern, die an verschiedenen Veranstaltungen (Theater, Maibaum aufstellen, Firmenkegeln etc.) tatkräftig mitgeholfen haben und ohne die es kein intaktes Vereinsleben gäbe. Alle waren der Meinung, dass es eine gelungene Veranstaltung war, die spät abends seinen Abschluss bei einem frisch gezapften Pils oder anderen Getränken im Ellernhus fand.

Mit dem Heimatverein zum Frühstück nach Dötlingen:

 

Kürzlich fuhr unser Heimatverein zum Frühstück nach Dötlingen, südliches Oldenburger Land. Mit einem Bus fuhren wir in das „Cafe Bauer Uwe“. Bekannt wurde er durch die Sendung „Bauer sucht Frau“. Bauer Uwe und seine Frau besuchten uns im März während der Theateraufführung „Theo woard verkuppelt“ im Ellernhus. Dort hatte Volker Vienna – er selbst spielte seinerzeit in der obigen RTL-Sendereihe mit – den Uwe kennen gelernt. Nach einem opulenten Sekt-Frühstück fuhren wir am frühen Nachmittag bestens gelaunt wieder zurück nach Upgant-Schott.

Gruppenbild mit Bauer Uwe und Frau (stehend sechster und siebte von links), nach dem Frühstück unmittelbar vor der Rückfahrt.
Gruppenbild mit Bauer Uwe und Frau (stehend sechster und siebte von links), nach dem Frühstück unmittelbar vor der Rückfahrt.

Filmvorführung: "Die Eisprinzessin"

 

Am 28.07.2016 fand im Ellernhus ein Kinoband statt. 31 Kleine Prinzessinnen und Prinzen erfreuten sich an dem herzhaften Film ,, Die Eisprinzessin,,. Bei der Vorführung wurden die Kinder mit Popcorn und Getränken versorgt. Zum Ende des Film wurden denn kleinen Zuschauern noch Piccolinis gereicht.