Beate und Okko Betten ausgezeichnet

 Besser konnte die 15. Fahrradsaison der Radfahrergruppe des Heimatvereins Schottjer-Dreesche nicht ausklingen. Die überaus harmonische Adventsfeier im weihnachtlich geschmückten Ellernhus wurde zu einem schönen Jahresabschluss. Anne Kurz, Erika und Hinrich Beninga sorgten mit kurzen humorvollen Weihnachtsgeschichten schnell für eine überaus angenehme Atmosphäre. Bei Tee, Torte und Gebäck kam schnell eine Adventsstimmung auf, wozu nicht zuletzt die gesungenen Weihnachtslieder beitrugen.Die Arbeit von Beate und Okko Betten in den letzten 15 Jahren wurde von der Gruppe besonders gewürdigt. Sie haben mal wieder dafür gesorgt, dass in diesem Jahr alle 27 Fahrten gut organisiert waren, sie haben die Touren ausgesucht und standen jeden Samstag für einen reibungslosen Ablauf ein. Ein großes Paket voller ostfriesischer Spezialitäten war der verdiente Lohn und die Anerkennung. Hinrich Beninga hatte das Jahr 2017 in einer Chronik zusammengestellt und mit vielen Fotos versehen. Darunter befanden sich diverse Berichte, Gruppenfotos und Bilder der einzelnen Fahrten von der KZ-Gedenkstätte Engerhafe bis hin zum über 200 Hektar großen Speicherbecken Leysiel. Einige Fotos vom Ewigen Meer, den Mühlentouren und der großen Edeka-Kruse- Kundentour, die gemeinsam von und mit Anni und Johann Ihnen organisiert wurde, rundeten diese Arbeit ab. Jeder Teilnehmer erhielt eine mehr als 20-seitige Ausgabe.

 

Saisonende 2017 Radfahrgruppe

Radfahrergruppe - Saison 2017

Bericht unserer Radfahrergruppe

Eigentlich ist es so wie seit etlichen Jahren schon : Samstagnachmittags treffen wir uns beim Ellernhus, Beate und Okko sind schon da. Um Punkt 14.00 Uhr erklingt ihre Trillerpfeife und los geht’s.Wohin? Das weiß nur Beate. Sie gibt den Kurs vor, sie bestimmt die Geschwindigkeit, und die Pausen, auch deren Dauer werden ebenfalls von ihr vorgegeben usw. Wir fahren alle völlig entspannt hinterher, erfreuen uns an der Natur, können uns unterhalten. Beate und Okko sorgen schon dafür, dass wir nicht vom Kurs abkommen. Verfahren? Fehlanzeige! Zielgerichtet steuern sie einen Ort an, zielgerichtet fahren sie zu einem Restaurant, Café oder einer Eisdiele, wohl wissend, was die Gruppe erwartet und wie sie die Radler bei Laune halten können. Auch in diesem Jahr können wir wieder viele Strecken befahren ; siehe anliegende besondere Zusammenstellung. Der Saisonauftakt am 25. März ist mit einem großen Frühstück in der Gaststätte Brookmerland verbunden. Danach fahren wir mit 21 Personen noch 18 km durch das Brookmerland. Auffallend ist in diesem Jahr die stark unterschiedliche Teilnehmerzahl. An manchen Samstagen sind wir weniger als 10, an einigen Tagen 20 und mehr Mitfahrer. Der Wettergott ist uns nicht immer gut gesonnen. Dieser regenreiche Sommer führt dazu, dass wir leider auch mal die eine oder andere Tour absagen müssen. Am 10. Juni steht das Thema „Kunst im Kuhstall“ auf unserem Programm. Unser Landwirt Henri Koopmans, Schottjer Vorwerk, hat zum „Tag des offenen Hofes“ eingeladen. Auf großen künstlerisch wertvollen Fotos wird uns der Alltag auf einem großen Milchviehbetrieb mit mehr als 120 Milchkühen gezeigt. Der Fotograf hat ein ganzes Jahr auf diesem ostfriesischen Bauernhof mit all den kleinen und großen Ereignissen auf unzähligen Bildern festgehalten. Es ist für uns ein schönes Erlebnis, einmal zu sehen, wie die Arbeit dort vonstatten geht. Fünf verschiedene Mühlen werden angefahren, dazu gehören die Westgaster Mühle in Norden, die Leezdorfer Mühle , die Hinter Mühle, eine der Zwillingsmühlen in Greestiel und unsere Upgant-Schottjer Mühle. Es handelt sich bei allen fünf Mühlen um sog. Gallerieholländer. Am 23. September fahren wir mit 21 Gleichgesinnten und viel Sonnenschein im Gepäck nach Greetsiel-Hauen. Indem „Hofcafé und Ferienhof Akkens“, einem ehemaligen großen Bauernhof unweit der „Hauener Hooge“ in Deichnähe, werden wir auf der Außenterrasse mit Tee, Kaffee und Kuchen bedient. Die Rücktour führt uns über den neuen Deich in der Nähe des Sperrwerks Leysiel, entlang am ca. 200 Hektar großen Speichersee zum Greetsieler Fischkutter- und Sportboothafen und von dort zurück durch die Leybucht. Einen besonderen und intensiven Eindruck hinterlässt der Besuch am 5. August an der KZ-Gedenkstätte in Engerhafe.Dort befand sich Mitte bis Ende 1944 die Außenstelle des Konzentrationslagers Neuengamme. 2000 Männer aus mindestens 13 verschiedenen Nationen waren in Engerhafe – überwiegend aus politischen Gründen – inhaftiert. Sie waren zu Arbeiten am sog. „Panzergraben um Aurich“ eingesetzt. Unter unmenschlichen Bedingungen wurden 188 (!) Gefangene innerhalb von zwei Monaten zu Tode gequält. 1952 wurden die Toten in den Massengräbern durch eine alliierte Kommission exhumiert, nach Möglichkeit identifiziert und neu bestattet. (siehe Fotos am Ende dieses Artikels) Am 14. Oktober beenden wir offiziell die diesjährige Radfahrersaison wieder mit einem opulenten Frühstück bei „Erich & Frauke“. Danach haben wir die Strecke für die am 28. Oktober geplante „EDEKA-Tour“ über 30 Kilometer absolviert. Als eine schöne Aktion erweist sich die EDEKA-Kruse- Kundentour. Mehr als 65 Teilnehmer/Innen haben sich angemeldet, um mit uns die von Anni und Johann geplante Tour zu fahren. Nach dem Frühstück im Goode Trüll Huus im Mühlenloog geht die Fahrt in vier Gruppen über Engerhafe nach Oldeborg. Dort können wir uns in der ersten Pause am EDEKA- Servicewagen stärken, bevor es weiter über Moorhusen am Rande des noch vorhandenen Hochmoors nach Leezdorf ging. Vor dem dortigen EDEKA-Kruse-Markt werden wir alle wieder von dem Getränkewagen erwartet. Die letzte Etappe führt uns über Tjüche und Marienhafe zurück nach Upgant-Schott. Der von uns befürchtete Regen und der angekündigte Sturm bleiben zum Glück aus. Mit einem großzügigen und schmackhaften Mittagessen (Haxen und Geflügelschnitzel) geht diese besondere Veranstaltung für uns am Nachmittag zu Ende. Wir erhalten als Dank für unsere gute Organisation von Manfred Kruse einen Warengutschein und ein Präsent für unsere Adventsfeier am 12. Dezember überreicht.

Verfasser: Hinni Beninga

 

    Radfahrergruppe – Tourenplan 2017   am 25. März  21 Pers. Frühstück i.d. Gaststätte Brookmerland anschl. Tjücher Dreesche, Osteel, Leezdorf  18 km am 1. April  10 Pers.  Nadörst, „Pier 13“, Regen  25 km am 8. April  5 Pers. Hage  25 km am 15. April  5 Pers.  Hage, Tidofeld  26 km am 22. April  3 Pers.  Hage, Berum  33 km am 29. April  6 Pers.  Westermoordorf, viel Sonne  34 km am 6. Mai  11 Pers.  Moordorf Marktplatz, am Kanal zurück  29 km am 13. Mai  12 Pers. Berumerfehn  27 km am 20. Mai  15 Pers.  Bedekaspel, Bootshaus,  34 km am 27. Mai  10 Pers.  Schoonorth, Woldeweg, Leezdorfer Dorffest: "250 Jahre Leezdorf" 27 km am 3. Juni 8 Pers.  Grimersum, Eilsum, Visquard, Greetsiel  38 km am 10. Juni  5 Pers. Osteel, Reitham, Schoonorth, „Kunst im Kuhstall" bei Henri Koopmans 10 km am 17. Juni  13 Pers. Großes Meer, Hof Beer, Poppinga, Meede  29 Km am 24. Juni  20 Pers.  1. offiz. Tour d. Heimatvereins; Engerhafe,Uiterdiek, Georgsheil, Oldeborg 25 km am 1. Juli  8 Pers.  Uttum (Kinderwagenmuseum), Murmelb. 29 km am 8. Juli  14 Pers. Ewiges Meer, schönes Sommerwetter  40 km am 15. Juli  15 Pers. Leybucht (Paddel- u. Pedalstation)  33 km am 22. Juli  13. Pers.  Fehnhusen, Upende, Münkeboe,Berumerfehn, in Leezdorf Tee trinken 30 km am 29. Juli  9 Pers.  Hage (Combi) durch Lütetsburger Wald  32 km am 5. August  15 Pers. Engerhafe, (KZ-Lager) Upende, Tee in der Upgant-Schottjer Mühle  20 km am 19. August  11 Pers.  Großes Meer, Wiegboldsbur, Utwerdum  32 km am 26. August  16 Pers. Norden, „Westgaster Mühle“  30 km am 2. Sept.  16 Pers.  2. offiz. Tour d. Heimatvereins; Halbemond,Leezdorf, Osterupgant 22 km am 16. Sept.  15 Pers. Hinte, Teepause i.d. Mühle (Regen)  34 km am 23. Sept.  21 Pers.  Greetsiel-Hauen, „Ferienhof Akkens“ zurück durch den Greetsieler Hafen 45 km am 30. Sept.   mit Bus nach Leer und Rhede (Danke-Schön-Einladung Heimatverein)   am 7. Okt.   Wegen Regen keine Tour   am 14. Okt.  23 Pers. Frühstück i.d. Gaststätte Brookmerland anschl. EDEKA-Tour Testfahrt 30 km am 21. Okt.   keine Tour wegen Regen   am 28. Okt.  18 Pers.  EDEKA-Kruse-Radtour mit Frühstück 65 Pers.

Saisonbeginn Radfahrgruppe 2017

Fast 30 Mitglieder der Radfahrergruppe unseres Heimatvereins Schottjer Dreesche starteten in die neue Saison. Nach einem großen gemeinsamen Frühstück konnten Beate und Okko Betten fast die gesamte Gruppe begrüßen und die erste gemeinsame Tour fahren.
Es ist wieder geplant, dass das Brookmerland, die Krummhörn, das Südbrookmerland, Hage und das Norderland in diesem Jahr die wichtigsten Ziele sind. Die letzten Touren sind wieder für Mitte bis Ende Oktober geplant. Wenn die Witterung es im Herbst zulässt, können auch weitere Fahrten folgen. Die Gruppe startet Sonnabends um 14.00 Uhr vom Ellernhus. Wer Interesse am gemütlichen Radeln durch Ostfriesland verspürt, unterbrochen durch eine gemütliche Tee- oder Kaffee- und Kuchenpause, kann sich dieser Gemeinschaft gerne anschließen. Sonderfahrten und frühere Abfahrtszeiten werden früh genug bekannt gegeben. Interessierte Radler können sich Samstags anschließen. Wir fahren gemütliche Strecken durch Ostfriesland.
Nähere Infos erteilen das Ehepaar Betten, TelNr. 04934-5839

Radfahrer beenden eine interessante Saison 2016.

 

Die Radfahrergruppe des Heimatvereins Schottjer Dreesche kann auf eine abwechslungsreiche Saison zurückblicken. Bei den 24 Touren und über fast 800 Kilometer, die von Beate und Okko Betten wieder einmal sehr gut vorbereitet und organisiert wurden, beteiligten sich bis zu 27 Radler.

Neben den schönen Fahrten mit gemütlichen Kaffee- und Kuchenpausen durch das  Brookmerland, Südbrookmerland, der Krummhörn, der Samtgemeinde Hage und Norden–Norddeich wurden in diesem Jahr ein paar besondere und außergewöhnliche Touren unternommen.

Mit mehr als 20 Teilnehmer nahm die Gruppe an der Sternfahrt des „MKW –Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft“ des Landkreises Aurich in Großefehn teil. Für die weiteste Anreise erhielt die Gruppe einen wertvollen Präsentkorb überreicht.

Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit dem Motorschiff „Stadt Aurich“ von der Kreisstadt Aurich über den Ems-Jade-Kanal in die Seehafenstadt Emden. Viele kannten die Emder Kesselschleuse noch nicht. Sie ist ein einmaliges kulturhistorisches Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert. Schiffe können von dort ich in vier Richtungen „geschleust“ werden.

Eine „Fünf-Tage-Bus-Fahrradtour“ wurde nach Brandenburg unternommen. Besucht  wurden die der geschichtsträchtigen Städte Potsdam, Berlin und die Lutherstadt Wittenberg. Dort konnten sich die Upgant-Schottjer von den großen Vorbereitungen für das „Lutherjahr 2017“ überzeugen. Bekanntlich hatte der Reformator von nunmehr 500 Jahren seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Tür der  Schlosskirche angebracht. Diese Tür wurde vor kurzem durch ein großes Bronzetor ersetzt. Als imposantes und farbenprächtiges Bauwerk erwies sich das von dem  bekannten Architekten Hundertwasser gestaltete „Luther-Melanchton-Gymnasium“. 

Margret und Johann Folkerts hatten eine große Fahrradtagestour organisiert. Von  Luckenwalde ging es über die „Europäische Route der Backsteingotik“ zum Kloster Zinne bei Jüterbog. Die dortige Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert, gebaut z.T. aus Granitquadern, strahlt noch heute die ehrfurchtsvolle Ruhe der Klostergründungszeit aus.  Mit tollen Erlebnissen und voller positiven Eindrücken kehrten die Brookmerländer aus dem Bundesland Brandenburg zurück und planen im nächsten Jahr wieder neben den Samstagstouren ein paar besondere Highlights.

Wer Samstags gerne mitfahren möchte, kann sich jederzeit mit Beate und Okko Betten (Tel. 04934-5839) in Verbindung setzen. 

Mit dem Schiff von der Kreis- in die Seehafenstadt

 

Unsere Radfahrergruppe wurde während der Sternfahrt zu den 3. MKW-Aktionstagen in Großefehn besonders hervorgehoben. Wir hatten mit fast 30 Kilometer die weiteste Anreise. Ein großer Präsentkorb als 1. Preis wurden Beate und Hinni in dem großen Festzelt überreicht. Neben den vielen Delikatessen befanden sich auch Gutscheine für Fahrten mit dem Motorschiff „Stadt Aurich“ von Aurich nach Emden und zurück in dem Korb. Die Gutscheine beinhalteten auch ein „Frühstück an Bord“. Über den Ems-Jade-Kanal ging die fast dreistündige Fahrt in Richtung Seehafen. In der Schleuse „Kukelorum“ bei Rahe wurden wir zum ersten Mal Zeugen des Schleusenvorganges. Weiter ging die Fahrt zur Kesselschleuse nach Emden. Nach dem erneuten Schleusen gelangten wir schließlich in den Falderndelft unmittelbar in der Emder Innenstadt. Hier hatten wir einen längeren Aufenthalt, der gerne von den 22 TeilnehmerInnen mit einem Bummel durch die Emder City und Shoppen genutzt wurde . Am Nachmittag bestiegen wir wieder das „Motorschiff Stadt Aurich“ um wieder gemütlich zurück nach Aurich zu schippern. Dort angekommen fuhren wir mit unseren Fahrrädern über Fahne / Westerende-Kirchloog zurück nach Upgant-Schott.

 

Am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) haben wir zudem den wertvollen Inhalt des Präsentkorbs verlost. Der Erlös kommt unserer „Adventsfeierkasse“ zu Gute.

 

Am Sonnabend, dem 15. Oktober trifft sich die Gruppe um 10.00 Uhr zum gemeinsamen Frühstück in der Gaststätte „Brookmerland“ bei Frauke und Erich. Danach werden wir noch eine kleine Tour unternehmen, und damit die offizielle Saison 2016 abschließen. Anmeldungen nehmen Beate und Okko entgegen. (Tel.Nr. 04934-5839).

Die Radfahrergruppe mit 22 TeilnehmerInnen unmittelbar nach der Ankunft und vor der Shopping-Tour durch Emden
Die Radfahrergruppe mit 22 TeilnehmerInnen unmittelbar nach der Ankunft und vor der Shopping-Tour durch Emden

Fünf Tage mit der Radfahrergruppe in Brandenburg und Berlin

Die rührige Radfahrergruppe unseres Heimatvereins um Beate und Okko Betten hat zusammen mit Margret und Johann Folkerts eine mehrtägige Busfahrt nach Brandenburg und Berlin organisiert. Die Gruppe wurde komplettiert durch Reisefreunde aus Emden, Riepe und Schirum. Am ersten Tag führte die Tour nach Luckenwalde im Landkreis Teltow-Fläming. Diese 800 Jahre alte Kreisstadt war bis zur Wende 1990 eine bedeutende Industriestadt. Heute konzentriert sie sich mit Erfolg auf den Tourismus. Bereits am nächsten Tag stand die brandenburgische Landeshauptstadt auf dem Programm. Über Babelsberg und der Glienitzer Brücke über die Havel erreichten wir Potsdam. Diese Brücke wurde europaweit bekannt durch die bis 1986 erfolgten zahlreichen Agentenaustausche zwischen der früheren DDR und der Bundesrepublik. Der jeweilige Austausch erfolgte exakt in der Brückenmitte. Bis heute ist diese Markierung noch sehr gut erkennbar und darüber hinaus ist die Brücke in zwei verschiedenen Farbtönen gehalten. Die ehemalige Residenzstadt der Könige von Preußen mit ihren einzigartigen Schloss- und Parkanlagen zog die Besucher aus Ostfriesland sofort in ihren Bann. Auf den Spuren Friedrich des

Großen („Der alte Fritz“), früherer König von Preußen, wurde das Schloss Sanssouci (deutsch: „Ohne Sorge“) erkundet und sein Grabmal, den schönen Park und die sechs großen Weinbergterrassen bestaunt. Ebenfalls besucht wurde das „Schloss Cecilienhof“. Dort versammelten sich im Juli 1945 die Siegermächte USA, Großbritannien und die damalige Sowjetunion (Truman, Churchill und Stalin) zur legendären „Potsdamer Konferenz“.

 

Am darauffolgenden Tag unternahm die Gruppe eine mehrstündige geführte Stadtrundfahrt durch Berlin, der Stadt, die niemals schläft. Alle konnten sich von den vielen großen Veränderungen in der deutschen Hauptstadt nach der Wende vor 26 Jahren überzeugen, wobei ein Spaziergang mitten durch das Brandenburger Tor natürlich nicht fehlen durfte. Der Reichstag, das Kanzleramt, das Rote Rathaus und das Schloss Bellevue, dem Sitz des Bundespräsidenten, gehörten natürlich zum Reiseprogramm. Beim „Alexanderplatz“ mit dem mächtigen Fernsehturm und der großen Weltuhr wurde eine etwas längere Besichtigungspause eingelegt. Im ehemaligen tristen Ostteil der Stadt wurde besonders deutlich, wie sich die Strukturen verändert und verbessert haben. „Am Kaufhaus des Westens“ (KaDeWe) vorbei führte der Weg zur „Straße des 17. Juni“, und die Siegessäule wurde umrundet.

 

Die Lutherstadt Wittenberge war ebenfalls ein Teil dieser Reise. Die Schlosskirche, an deren Tür der Reformator Martin Luther im Jahre 1517 seine 95 Thesen angebracht hatte, stand im Mittelpunkt der Besichtigungen. Dieses Tor wurde inzwischen durch eine schwere Bronzetür ersetzt, auf der die Thesen eingraviert sind und somit der Nachwelt erhalten bleiben. Im nächsten Jahr 2017 jährt sich dieses große und für die Christen außerordentlich wichtige Ereignis zum 500. Mal. Die Vorbereitungen für dieses große Jubiläum waren in der ganzen Stadt bereits jetzt schon sichtbar. Die Cranach-Höfe und die Cranach Häuser zählen neben den Luther-Denkmalen zu den „Luther-Gedenkstätten“ Wittenbergs und zeigen das Leben und Wirken der Maler Lucas Cranach dem Älteren und dem Jüngeren. Die „Hundertwasserschule Wittenberg“ (Luther-Melanchthon-Gymnasium) wurde bis 1999 durch den bekannten Architekten Friedenreich Hundertwasser gestaltet und umgebaut. Dieses imposante und farbenprächtige Bauwerk imponierte die Reiseteilnehmer sehr. Bekannt wurde Hundertwasser auch durch den Uelzener „Hundertwasser-Bahnhof“. Natürlich wurde auch eine Radtour unternommen. Auf der „Europäischen Route der Backsteingotik“ führte der Weg auf breiten asphaltierten Fahrrad- und Skaterwegen zum Kloster Zinna bei Jüterbog. Die Klosterkirche, eine spätromanische - frühgotische Basilika aus Granitquadern stammt aus dem 12. /13. Jahrhundert. In der Klosterdestillerie wird auch heute noch der legendäre „Zinnaer Klosterbruder“, ein Kräuterlikör, hergestellt. Voller überwältigter und schöner Eindrücke kehrten die Radfahrergruppe und die Reisefreunde von dieser tollen „Fünf-Tage-Tour“ zurück. Im nächsten Jahr soll wieder eine mehrtägige Reise unternommen werden, darin waren sich die Teilnehmer einig.

Die „EDEKA–Kunden-Fahrradtour 2016“ soll stattfinden am Sonnabend, 24. 09. 2016.

Unsere Gruppe ist wieder gebeten worden, die Organisation der Tour zu übernehmen. Eingeladen werden von EDEKA-Kruse die Brookmerländer (Marienhafe, Leezdorf, Rechtsupweg). Um 9.00 Uhr beginnen wir mit einem Frühstück im „Goode Trüll Huus“ im Mühlenloog. Danach starten wir mit 100 bis 120 (!) EDEKA-Kunden eine von uns ausgesuchte Fahrradtour. Die Gruppenstärke sollte nicht größer sein als 20-25 Teilnehmer. Die Route müssen wir noch besprechen, es sollten mindestens zwei Pausen eingeplant werden, und wir müssen um 13.00 Uhr zum Mittagessen wieder zurück im „Goode Trüll Huus“ sein. Für ca. 100 bis 120 Teilnehmer benötigen wir mindestens 16 bis 20 unserer Mitglieder, die die Strecke kennen und die Gruppen begleiten.

 

Wir treffen uns zur Besprechung am Mittwoch, 31.8.2016 um 16.00 Uhr im Ellernhus.

Radfahrgruppe besuchte das "Venedig des Nordens"

Die rührige Fahrradgruppe des Heimatvereins hatte eine Busfahrt nach Giethoorn in den Niederlanden geplant. Mehr als 50 Teilnehmer, darunter etliche Mitglieder der Sportgruppe des TV Marienhafe erlebten einen schönen sonnigen Tag in dem „Holländischen Venedig“ in der Provinz Overijssel. Eine zwei Stunden dauernde Grachtenfahrt vorbei an vielen wunderschönen und gepflegten reetgedeckten Häusern hinterließ bei den Teilnehmern einen nachhaltigen positiven Eindruck. Heute ist Giethoorn inmitten des Naturschutzgebietes zu einem der wichtigsten Wassersportgebiete der Niederlande geworden. Schon seit dem 13. Jahrhundert wurde dort Torf gestochen. Durch den Torfabbau entstanden Seen, kleine Gewässer und schmale Kanäle. Mit einem Bummel durch das „Dorf ohne Straßen“ konnte man den Charme des kleinen Ortes hautnah erleben und am späten Nachmittag volle Eindrücke die Heimreise antreten.

68 Kilometer legte unsere Radfahrgruppe zu den Aktionstagen in Großefehn zurück

Unsere Radfahrergruppe nahm am 12. Juni 2016 an der Sternfahrt nach Großefehn statt. Dort fanden die Aktionstage des „MKW Materialkreislauf und Kompostwirtschaft“ des Landkreises Aurich statt. Mit 18 gut gelaunten Teilnehmer-/Innen starteten wir pünktlich um 8.00 Uhr beim Ellernhus. Durch das Südbrookmerland erreichten wir die Stadt Aurich, um von dort teilweise entlang der Bundesstraße Großefehn zu erreichen. Als erste Gruppe wurden wir wahrgenommen und die einzelnen Teilnehmer registriert. Wir legten eine Strecke von 28,1 Kilometer zurück. Auf dem Ausstellungsgelände teilte sich die Gruppe. Einige schlenderten durch die von ca. 120 Firmen und Institutionen aufgebauten Stände, andere zog es erst einmal in das große Zelt um einen Kaffee oder ein sonstiges Getränk zu sich zu nehmen. Ab 11.00 Uhr begann dort ein festlicher Gottesdienst, der von zwei Pastoren gehalten wurde. Das Predigt-Thema an diesem Sonntag war – wir konnte es anders sein – das Thema „Müll, Müllentsorgung und Müllvermeidung“ im übertragenden Sinne. Danach stand für die meisten von uns ein Rundgang auf dem großen Platz auf dem Plan. Es gab viel Interessantes zu entdecken, wobei neben den kommerziellen Ausstellern sich auch diverse Vereine präsentierten. Um 14.00 Uhr versammelten wir uns aber alle wieder im großen Festzelt zur Verlosung von Geld und Sachspenden. Ausgezeichnet wurden die ältesten und die jüngsten Teilnehmer der Fahrrad-Sternfahrt. Weiter erhielt eine Teilnehmerin einen Preis für das am schönsten geschmückte Fahrrad. Aber dann schlug die Stunde unserer Gruppe. Wir erhielten von der Leitung der Aktionstage einen großen wertvollen Präsentkorb überreicht. Wofür?: Die oben erwähnten 28,1 Kilometer reichten in der Rubrik „weiteste Anreise“ für diesen schönen 1. Preis. Beate und Hinni nahmen ihn stellvertretend für unsere gesamte Gruppe und zur großen Freude dankend in Empfang. Die Rücktour sollte dann gegen 15.00 Uhr erfolgen. Wir nahmen die Strecke über die Gemeinde Ihlow und kehrten in der Ortschaft Westerende-Kirchloog beim Ems-Jade Kanal bei der Aalräucherei Janssen (Wilma Janssen) ein. Die frischen Fischbrötchen sind dort besonders schmackhaft und wir waren froh, dort eine Pause einlegen zu können. Im leichten Nieselregen nahmen wir danach gesättigt und frohen Mutes die Fahrt nach Upgant-Schott in Angriff. Zu Hause hatten wir insgesamt 68 (!) unfallfreie Kilometer auf dem Tacho. Der Präsentkorb wird am Nachmittag des 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) innerhalb unserer rührigen Gruppe verlost und aufgeteilt. Wir waren uns einig, dass diese „Ganz-Tages-Tour“ zu einem Höhepunkt unserer diesjährigen Fahrten ist und wollen in zwei Jahren wieder dabei sein.

Radfahrergruppe im neuen Outfit

Radfahrergruppe beginnt Saison 2016

Gruppe plant Teilnahme an den MKW-Aktionstagen. Mit einem opulenten Frühstück in der Upgant-Schottjer Gaststätte „Brookmerland“ im Mühlenloog begann jetzt die Fahrradsaison 2016. Das Organisationspaar Beate und Okko Betten konnten 27 Teilnehmer begrüßen und waren davon überzeugt, dass sich diese Saison nahtlos an die vergangenen Jahre anschließen wird. Hinni Beninga informierte die Mitglieder über die am 12. Juni 2016 geplante Fahrrad-Sternfahrt nach Großefehn zu den 3. Aktionstagen des MKW (Materialkreislauf und Kompostwirtschaft des Landkreises Aurich) wo von mehr als 100 Ausstellern ein breites Programm mit vielen Showhighlights geboten wird. Die Strecke von Upgant-Schott nach Großefehn beträgt ca. 27 Kilometer Wer am 12. Juni 2016 mitfahren möchte, kann sich bei Beate Betten (Tel. 04934-5839) informieren und sich kurzfristig anmelden. Die Abfahrt vom Ellernhus am Oberdreescher Weg 2 ist für 8.00 Uhr geplant, die Rückfahrt am Nachmittag.